Hausrundgang - wir stellen uns vor

 

Unsere Räume, unsere Werkstätten  

„Raum für die 100 Sprachen der Kinder bieten - Sprachen sind als Ausdrucksformen zu verstehen. Menschen können sich mit bildnerischen Mitteln ausdrücken, im Rollenspiel und im Theaterspiel, im Tanz, der Musik, der Sprache, im Bauen und Konstruieren, im Kochen und in der Gestaltung der Natur. Räume in Kitas sollen Kindern all diese Möglichkeiten geben und diese müssen für sie frei wählbar sein.” (Christel van Dieken: Raum für die 100 Sprachen der Kinder. Offene Werkstattarbeit in der KiTa)

Unsere Räume werden als Ganzes gedacht, differenziert gestaltet und genutzt. Sie sind Werkstätten und bieten den Kindern unterschiedliche Materialien und vielfältige Bildungsanreize. Den Kindern eröffnet sich ein umfangreiches Spielfeld, was wiederum ihre Erfahrungs-, Handlungs- und Entscheidungsspielräume erweitert. Sie entdecken ihre eigenen Interessen und können ihnen ungehindert nachgehen. Sie können sich dorthin begeben, wo sie das tun können, was für sie gerade von Bedeutung ist.  

Wir richten unser Augenmerk zuallererst darauf, was Kinder am liebsten tun. Wo halten sie sich auf, wenn man sie lässt? Was sind die Themen und Interessen des Kindes? Kinder zeigen uns, was sie im Raum brauchen. 

Pro Etage ("Käfer- und Unterwasser-Etage") spielen, lernen und entdecken 81-83 Elementar-Kinder, die auf jeweils drei Stammgruppen aufgeteilt sind. 

Im Elementarbereich bieten wir diese Werkstätten an:
Medien- und Forscherwerkstatt, Atelier und Kreativraum, Bauwerkstatt (für groß- und kleinteiliges Bauen), Rollenspielwerkstatt, Bewegungswerkstatt, Kinderrestaurant, Upcycling-Werkstatt, Lesecafé, Sauna und Snoezelenraum.

 

Teiloffenes Konzept: Freiräume, die Kinder stärken

In unserer Kita arbeiten wir im Elementarbereich je Etage nach einem teiloffenen Konzept. Das bedeutet: Die Kinder haben eine verlässliche Zugehörigkeit in ihrer Stammgruppe mit der jeweiligen Bezugserzieher*in und gleichzeitig vielfältige Möglichkeiten, ihren Alltag aktiv mitzugestalten. So verbinden wir Sicherheit und Orientierung mit Freiraum, Selbstständigkeit und Mitbestimmung.

Durch das teiloffene Arbeiten können Kinder – je nach Alter und Entwicklungsstand – eigenständig entscheiden, womit, wo und mit wem sie spielen und lernen möchten. Sie nutzen die unterschiedliche Werkstätten, Bereiche und Angebote im Haus, entdecken neue Themen und knüpfen gruppenübergreifend Kontakte. Dabei erleben sie, wenn nötig noch begleitet und unterstützt durch die Fachkräfte, ihre Interessen verfolgen zu können, Verantwortung zu übernehmen und ihren Tag Schritt für Schritt selbstbestimmt zu strukturieren und zu gestalten.

Unsere Nester 

 

Auch in der Raumgestaltung für unsere Jüngsten orientieren wir uns am Prinzip der offenen Werkstattarbeit.
Wir haben insgesamt drei Nestbereiche (Ameisen, Eichhörnchen und Raupen) mit jeweils 25 Kindern. Jeder der Bereiche verfügt über zwei Räume, ein Bad und eine Garderobe in denen sich die Kinder frei bewegen und ihren Interessen nachgehen können. In die Räume sind Kuschel- und Leseecken, Ateliers, Bauwerkstätten, Rollenspielwerkstätten und Bewegungsmöglichkeiten integriert.  
Des Weiteren fließen in unsere Nesträume die pädagogischen Grundsätze der Kinderärztin Dr. Emmi Pickler ein. In jedem Bereich gibt es Bewegungsbaustellen für die Kinder, die die autonome Bewegungsentwicklung unterstützen. 

Unser Garten

 

Unser großer Garten (ca. 9000 qm) wird von uns ganzjährig genutzt. Es gibt einen großen Fußballplatz und ein aufregendes Spielschiff (beides über Fördermitgliedschaften der Familien finanziert), Flächen für Ballspiele, Versteckmöglichkeiten, eine Bewegungs- und eine Wasserbaustelle, einen Sandkasten, verschiedene Klettermöglichkeiten. 
Gemeinsam mit den Kindern bepflanzen wir unsere Hochbeete, pflegen sie und ernten die Kräuter, Früchte und das Gemüse.  
Unsere ca. 80 Bäume bieten den Kinder auch im Sommer viele schattige Spielmöglichkeiten.
Im Lehmofen können die Kinder mit ihren pädagogischen Fachkräften backen und zum jährlichen Sommerfest gibt es für alle leckere Pizza.  

Aktuell sind wir dabei, unseren Garten im Projekt „Grün macht Kindergarten” umzugestalten, um den Kindern noch mehr Bildungsanreize zu bieten.