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Schnitzprojekt im Waldspielhaus: Mit Ruhe, Mut und Werkzeug zum eigenen Werkstück

Mit viel Neugier, Konzentration und Freude ging es für unsere Kinder an ein besonderes Natur- und Werkprojekt: Gemeinsam mit Stefan, unserem Multiplikator für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), lernten zehn Kinder die ersten Grundlagen des Schnitzens und Werkelns – sicher begleitet und Schritt für Schritt.

Stefan, unser Multiplikator für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), hat erneut ein tolles Projekt für unsere Kinder angeboten: Zehn Kinder konnten gemeinsam die ersten Grundlagen rund ums Schnitzen und Werkeln lernen.

Gestartet wurde draußen im Sitzkreis. In einer Vorstellungsrunde konnten jedes Kind erzählen, ob es schon einmal geschnitzt hat oder sogar ein eigenes Schnitzmesser besitzt. Nach einer kurzen Einführung ging es direkt ans praktische Arbeiten. Natürlich zuerst mit dem Wichtigsten: Schnitzregeln und sicherer Umgang mit Werkzeugen. Danach entfernten die Kinder mit einem Schäler die Rinde von einem Stock – der erste Schritt, um das Material kennenzulernen und ein Gefühl für die eigene Kraft und die richtige Technik zu bekommen.

Anschließend ging es in die Lernwerkstatt in unserem Waldspielhaus. Dort entschieden sich die Kinder, ob sie einen Würfel oder einen Kreisel herstellen möchten. Dann wurde konzentriert gesägt, geschliffen und gebohrt: Für den Würfel wurde ein Holzstück zugeschnitten und Vertiefungen für die Würfelaugen gebohrt. Für den Kreisel wurde eine Holzscheibe glattgeschliffen und ein Loch für den Stiel gebohrt. Den Stiel suchten sich die Kinder als kleinen Ast selbst aus, schnitten ihn passend zu und spitzten ihn an.

Solche Angebote sind wertvoll, weil Kinder dabei Feinmotorik, Konzentration und Ausdauer trainieren und gleichzeitig lernen, verantwortungsvoll und achtsam mit Werkzeugen umzugehen. Vor allem erleben sie ganz praktisch Selbstwirksamkeit: Aus einem Stück Holz entsteht durch die eigenen Hände etwas Eigenes – und genau das macht den Weg dorthin so wichtig.